Westschottland (August 2005)
16.8.05 - Tag 6: Up and down
Carbost -> Invergarry
gefahrene Kilometer: 135, gesamt: 548

(J) 18:07, Wassser! Luft! Bett!

(J) 20:21, Wald, Wasser, Wolken: Schottland
Nachdem wir uns von der B&B-Familie verabschiedet haben und Jan ihnen gezeigt hat, wie so ein Liegerad gefahren wird, geht es zur Talisker Distillery. Wir machen eine Führung mit und so langsam wird uns klar, warum der Whisky teuer ist und wo der Geschmack her kommt.
Die Führung ist sehr gut gemacht und wird mit britischem Humor vorgetragen. Man erfährt eine Menge über Talisker und Skye - so wissen wir seit diesem Morgen z.B. das "Isle of Skye" im gällischen "Eilean a' Cheò" genannt wird. Auf deutsch heisst das dann: "Insel des Nebels". Das der Regen dann auch nicht mehr weit ist, hätte man sich denken können ;).
Um ca. 11 Uhr geht es dann richtig los, wir wollen Skye heute wieder verlassen und auch noch ein ganzes Stück weiter kommen. Zum Mittag wird ordentlich eingekauft und auch unser Vorrat an leckeren Schokokeksen (Timo kommt langsam auf den Geschmack ;)) wieder aufgefrischt.
Die Karte zeigt uns, dass es zum nächsten größeren Ort noch einige Kilomter sind, also wird der Einkauf zu einer Pause ausgedehnt und ein Teil der Kekse gleich vor Ort verzehrt.
Damit, dass die heutige Etappe schwer werden würde, haben wir eigentlich nicht gerechnet, aber es geht kontinuierlich hoch und runter. Auch stellen wir fest, dass es sehr deprimierend sein kann, einen Berg mit 12-13km/h bei voller Leistung herunterunterzufahren.
Das es in Wirklichkeit recht steil berg auf geht, war erst zu sehen, nachdem man anhielt und sich umdrehte - aber wer macht das schon.
Timo: Da fährt man einen Berg runter und man ist am schwitzen, das kann doch nicht sein, oder?
Jan: Ich habe Timo noch nie mit solch rotem Kopf gesehen.
Das Wetter ist heute irgendwie auch nicht auf unserer Seite. Mal Regen, mal Nebel, also typisch schottisch. Das "Skye-Feeling" hält noch an.

(T) 20:21, Aber der Dudelsackspieler von der Postkarte fehlt.

(J) 21:56, Getrennte Betten - ein paar blaue Flecken weniger.
Gegen Abend bessert sich unsere Stimmung, wir können einen wunderbaren Ausblick über die schottischen Wälder und Seen genießen. Außerdem geht es bis zum nächstem Ort nur noch bergab und wir können es mal richtig rollen lassen.
Im Ort suchen wir mal wieder nach einer festen Unterkunft (Wie war das mit dem Camping?) und werden auch schnell fündig. Der Garten von diesem B&B ist einfach nur toll, so viele Farben auf kleinem Raum und trotz des Regens ist der Garten sauber und gepflegt.
Von denen können wir in Sachen Garten noch richtig was lernen. ;-)
Wir haben sogar Glück, es ist wieder mal etwas für uns frei, sogar ein Twin room mit Einzelbetten.
In Sachen Badezimmer könnten die Britten noch etwas von uns lernen. Das ganze Badezimmer ist ziemlich niedrig gebaut. Wir können uns in der Dusche noch nicht einmal aufrichten und im ganzen Raum ist auch noch hochflooriger Teppich verlegt. Wie praktisch! Saugt zumindest gut das Wasser auf...
Das Abendessen war mal wieder recht knapp und auch nicht sehr gesund, aber es schmeckte uns. Wir hatten ja diese leckeren englischen Schokokekse.
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Letzte Änderung an dieser Seite: 23.10.2005 20:18 | Hits:
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